Am Wochenende fand die 54. Landesversammlung zur Bundestagswahl im Herbst 2021 statt. Fünf der 15 Plätze erhielten Leipziger GRÜNE, darunter den Spitzenplatz der Landesliste. Darüber hinaus wurde an politischen Inhalten gearbeitet.

Am Vorabend der Landeswahlversammlung trafen sich über 100 sächsische BündnisGRÜNE unter strikten Hygienebedingungen in der Leipziger Kongresshalle, um über politische Themen zu diskutieren, die allesamt Teil der GRÜNEN DNA sind: Den Schutz der Ressource Wasser in Sachsen, den dringenden Änderungsbedarf sächsischer Bestimmungen im Bereich des Aufenthaltsrechtes und bei Abschiebungen sowie den künftigen Umgang mit der Corona-Pandemie mit Blick auf eine Niedriginzidenz-Strategie. „An all diesen wichtigen Inhalten waren Leipziger GRÜNE maßgeblich beteiligt und haben damit zum Gelingen dieser nun feststehenden politischen Vorhaben beigetragen“, sagt Ulrike Böhm, Sprecherin von Bündnis 90/Die GRÜNEN in Leipzig. „Besonders freut mich, dass ein überregionales GRÜNES Positionspapier zum Ausbau-Moratorium des Frachtflughafens auch von der Landesversammlung der sächsischen GRÜNEN mit großer Mehrheit positiv abgestimmt wurde. Das zeigt, dass es uns GRÜNEN ernst ist mit Klimaschutz, Verkehrswende und Transformation“, so Ulrike Böhm weiter.

Bei der Aufstellung der sächsischen Landesliste zur Bundestagswahl wurde deutlich, dass die monatelangen Vorbereitungen mit vielen Online-Mitgliederversammlungen und zahlreichen Online-Foren, bei denen sich die Bewerber*innen zum Teil auch öffentlich vorstellen konnten, keineswegs umsonst waren. Matthias Jobke, Sprecher des Leipziger GRÜNEN Kreisverbandes, freut sich: „Wir stellen mit Paula Piechotta die Spitzenkandidatin, und insgesamt wurden damit 5 Menschen auf die Landesliste gewählt. Die drei Frauen und zwei Männer sind zwischen 23 und 63 Jahre alt, sind Ärztin, Politikwissenschaftler, Studentin, Taxifahrer und Bildungsreferentin und bilden damit die gesellschaftliche Mitte ab.“ Nun ginge es darum, einen offenen, fairen Wahlkampf zu gestalten, um die Menschen von GRÜNEN Inhalten zu überzeugen und Politikverdrossenheit in der Bevölkerung abzubauen. „Wir wollen alle Menschen erreichen, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land, und auch mit denen reden, die nicht GRÜN wählen“, so Matthias Jobke mit Blick auf den kommenden Wahlkampf-Sommer.

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